Töchter und Söhne der Stadt

Schalusenbach ist Geburts- und Wirkungsstätte zahlreicher namhafter Persönlichkeiten.

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Lord Reis
Lord Reis ist ein Mann mit Smoking und Fliege
Lord Reis

Er ist Pottylands meister Außenminister sowie sowohl bester als auch schlechtester Minister für Kalauer und schlechte Witze und er stammt, genau wie seine Familie, aus Schalusenbach. Lord Reis ist bekannt aus Film, Funk, Fernsehen oder dem Schlafzimmer Ihrer Frau. Oder aus dem Schlafzimmer der Frau des damaligen Bürgermeisters Harry Milfmann, Anita Milfmann (geb. Milchmann).

Obwohl letztere Begegnung angeblich nur ein Missverständnis war und es nicht so ist, wie es aussieht – und er eigentlich nur die Blumen gießen wollte … und die Dame des Hauses nur rein freundschaftlich beglücken wollte, zog Lord Reis nach Potopia, bis Gras über die Sache geraucht wurde. Der Rest ist Geschichte.

Sir Jonny Reis
Sir Jonny Reis - ein Mann mit langen Haaren, Morgenmantel,
                     karrierten Shorts und Schlappen. Auf seinem T-Shirt steht das Wort 'GRASSIAS',
                     darunter ist ein Hanfblatt. Er hält einen rauchenden Bong in der Hand
Sir Jonny Reis

Der Bruder von Lord Reis ist nicht nur Minister für Hanf und Kultur, sondern auch derjenige, der Gras über die Sache mit Lord Reis und der Bürgermeistergattin Anita Milfman geraucht hat. Und zwar während er ein rein freundschaftliches Bad mit anschließendem rein freundschaftlichem Beischlaf mit eben jener Dame genoss. Auch Sir Jonny ist dann erstmal nach Potopia gezogen, denn die Erklärung, dass er ja lediglich brüderlich geteilt hat, stieß nur auf wenig Begeisterung.

Es erübrigt sich, zu erwähnen, dass der Familienname „Reis“ beim damaligen Bürgermeister Harry Milfmann sehr lange unten durch war.

Alfred „Gnorkmork“ Lingerschreib
Alfred 'Gnorkmork' Lingerschreib ist ein Mann im Anzug und schiefem Lächeln im Keller
Alfred Lingerschreib

Der Chefredakteur der KPD-News stammt aus der traditionsreichen Verleger-Dynastie Lingerschreib, und ist Nachfahre des ersten Marktschreiers des Landes: Fritze „Fresse“ Lingerschreib.

Bevor Alfred 2002 die Redaktion der KPD-News übernahm, erarbeitete er sich beim Schalusenbacher Anzeiger rasch den Ruf als verdammt nochmal bester Chefredakteur des Landes. Privat ist der passionierte Zeitungsmann mit seiner Frau Elfie, einer geborenen Püdelhorst, verheiratet.

Ursprünglich waren seine sehr auffälligen Anzüge das Markenzeichen von Alfred „Gnorkmork“ Lingerschreib. Doch seit einer peinlichen Verwechslung mit einem Gnorkmork, auf die sich sein Spitzname zurückzuführen lässt, trägt er mittlerweile lieber einen etwas unauffälligeren einfarbigen Anzug mit Hemd und normaler Krawatte.

Fritze „Fresse“ Lingerschreib
Altes Foto von Fritze 'Fresse' Lingerschreib. Ein Mann mit Schiebermütze, opulentem Schnauzbart und Pfeife grinst unwissend
Fritze Lingerschreib

Der erste Marktschreier des Landes war 1896 einer der ersten Siedler, die sich im heutigen Schalusenbach niederließen, Fritze „Fresse“ Lingerschreib. Der Gründer des heutigen Schalusenbacher Anzeiger (damals nur „Anzeiger“) ist ein direkter Vorfahre von Alfred „Gnorkmork“ Lingerschreib.

Sein legendärer Spruch Anzeiger ist raus! wird auch heute noch traditionell gerufen, sobald die neuste Ausgabe der Zeitung veröffentlicht ist.

Jener Fritze kaufte, aufgrund eines Missverständnisses, Karl Auer das Patent der „Druckerfresse“ ab. Angeblich soll sich Karl Auer deswegen zu Tode gelacht haben.

Auch heute rätseln die Menschen darüber, wozu eine „Druckerfresse“ eigentlich gut sei. Der Begriff „Pressefritze“ rührt ebenfalls von dieser Begebenheit. Alfred ist diese Geschichte jedenfalls sehr peinlich.

Silke Lingerschreib
Silke Lingerschreib - Eine blonde Assistentin telefoniert und hált einen Terminplaner in der Hand
Silke Lingerschreib

Die Tochter von Alfred „Gnorkmork“ Lingerschreib zog 2002 nach Potopia. Seitdem ist Silke Lingerschreib die persönliche Assistentin seiner Majestät König Potty. Sie koordiniert die Termine des Königs und kommandiert nicht nur das Schlosspersonal, sondern auch externe Dienstleister herum. Ihr ist es zu verdanken, dass im Schloss kein Chaos ausbricht und es nicht mehr als dreimal im Jahr brennt. Außerdem hat Silke den Schwarzen Gürtel in „Dinge Kaputt Schlagen“.

Gerüchten zufolge soll Papa Alfred vor ihrem Abschied in die Hauptstadt Freudentränen geweint haben, weil seine kleine Tochter etwas so Großes erreichte – oder weil er sich einen direkten journalistischen Draht zum Königshaus erhoffte. Doch selbst bei ihrem eigenen Vater bleibt Silke professionell und wimmelt ihn am Telefon ab, sobald er versucht, royale Geheimnisse in Erfahrung zu bringen.

Anita „Cougar“ Milfmann
Anita Milfmann ist eine blonde, ewig junggebliebene Frau, die im figurbetonten Sommerkleid auf ihrem Fahrrad auf dem Fahrradweg neben dem Schalusen-Bach fährt.
Anita Milfmann

Die aus Schnitt stammende Anita Milfmann (geb. Milchmann) ist die ehemalige Gattin des Schalusenbacher Ex-Bürgermeisters Harry Milfmann.

Sie ist eine „wahre“ Lokallegende: „Schalusenbacher Weinkönigin 1990“, „Schalusenbacher Milchkönigin 1991“, Miss Schalusenbach 1993 und mehrfache Siegerin des „Schalusenbacher Dorfdisko-Wet-T-Shirt-Contest“ 1998, 1999, 2001 und 2002 (2000 fiel der Wettbewerb wegen einer Dürre leider ins Wasser).

In Anerkennung ihrer Verdienste und des großen öffentlichen Interesses, das Anita Milfmann durch ihre zahlreichen Titelgewinne auf unsere Stadt lenkte, wurde ihr die Ehrenbürgerwürde von Schalusenbach verliehen. Seit 2012 ist Anita selbst Jurymitglied bei der „Miss Schalusenbach“-Wahl und seit 2018 ist sie Schirmherrin des berühmten „Schalusenbacher Dorfdisko-Wet‑T‑Shirt‑Contest“, der jeden Sommer am und im Schalusen-Bach stattfindet.

Das Geheimnis ihrer scheinbar ewigen Jugend ist laut eigener Aussage viel Bewegung, z. B. durch regelmäßiges Fahrradfahren auf dem berühmt-berüchtigten Schalusenbacher Kopfsteinpflaster.

Dank ihrer geradezu aufopferungsvollen Bürgernähe und beispiellosen Kontaktfreudigkeit galt Anita als wahre First Lady zum Anfassen und trug damals maßgeblich zu den überragenden Wahlergebnissen ihres Mannes Harry bei den Bürgermeisterwahlen bei.
Danke, Anita!

Harry Milfmann
Harry Milfmann - ein sympathischer Mann mit schwarzem Schnauzer und blauem Hemd mit hochgekrämpelten Ärmeln
Harry Milfmann

Er amtierte von 1995 bis 2003 als Bürgermeister von Schalusenbach und gilt bis heute als einer der populärsten Rathauschefs in der Geschichte der Stadt. Nach den skandalösen Eskapaden seiner überaus beliebten Frau Anita Milfmann (geb. Milchmann) entschied sich Harry im Jahr 2003 zu einem radikalen Schnitt: Er kehrte dem Amt, der Politik, seiner Heimatstadt und seiner Gattin den Rücken.

Sein Ansehen ist jedoch ungebrochen: Noch heute würden ihn viele Schalusenbacher sofort wiederwählen – und nicht wenige schreiben seinen Namen bei jeder Bürgermeisterwahl eigenhändig auf den Stimmzettel.

Graf Ortho
Historisches Foto von Graf Ortho mit seinem ersten Wörterbuch
Graf Ortho

Gebürtig: Charles Husen. Er gilt als Vater der modernen Rechtschreibung Pottylands, da er Autor und Herausgeber des ersten Wörterbuchs des Königreichs war. Aufgrund seiner Verdienste wurde er von König Olli in den Adelsstand erhoben und von da an nur noch Graf Ortho genannt. 1896 gründete er Schalusenbach (damals: Orthographia) und wurde dessen erster Bürgermeister.

Der Schalusen‑Bach ist eigentlich nach ihm benannt und hieß ursprünglich Charles‑Husen‑Bach. Im Jahr 1912 passten die Einwohner die Schreibweise des Flussnamens an die damals gängige Schreibweise und Aussprache an und änderten den Namen der Stadt von Orthographia zu Schalusenbach um ihren Stadtgründer namentlich zu Ehren. Der zu diesem Zeitpunkt bereits pensionierte Graf Ortho quittierte diese Veränderungen mit einem Grummeln.

Angeblich soll er zur „verschlimmbesserten“ Schreibweise sowie zur Wortschöpfung „verschlimmbessern“ nur gesagt haben: Da graust es einer Schwein [sic!], um seinen Standpunkt zu unterstreichen. Warum er Eckige Klammer auf, sic! Eckige Klammer zu. gesagt haben soll, ist unklar.

Hannes Püdelhorst
Bürgermeister Hannes Püdelhorst macht eine Erfrischungspause am Schalusen-Bach. Er lehnt an ein Fahrrad und hält ein Bier in der Hand. Neben ihm ein Grill mit Maiskolben. Im Hintergrund am Waldrand sonnt sich eine Person
Hannes Püdelhorst

Seit 2005 ist Hannes Püdelhorst Bürgermeister von Schalusenbach. Zuvor erreichte er pottylandweite Bekanntheit als Regisseur des Films „Ein Schöner Stadt“, mit dem er seiner Heimatstadt ein cineastisches Denkmal setzte.

Da Hannes sein Amt schon sehr lange ausübt, scheinen die Bürger mit seiner Arbeit weitestgehend zufrieden zu sein.

Er stammt aus der alteingessennen, aber dennoch sehr angesehenen, Schalusenbacher Püdelhorst-Familie.

Bertram „Bär“ Steppanski
Stepptänzer Bertram "Bär" Steppanski beim Stepptanz. Ein lachender beleibte Mann mit Zylinder,
            Stock, Hosenträgern und Steppschuhen tanzt sehr agil
Bertram Steppanski

Der Gründer der ersten und bisher einzigen Stepptanzschule Pottyland stammt aus Schalusenbach. Bertram „Bär“ Steppanski war von 1950 bis 1958 acht Jahre lang Bürgermeister von Schalusenbach, trat dann aber nicht mehr zur Wiederwahl an, um sich seiner eigentlichen Leidenschaft, dem Stepptanz, zu widmen. Er war trotz seiner Leibesfülle für seinen außerordentlich agilen Tanzstil und Leichtfüßigkeit bekannt, mit dem er die Menschen aus aller Welt beeindruckte.

Auch sein Sohn Berthold trat in die Fußstapfen seines Vaters und ist mehrfach ausgezeichneter Stepptanzmeister (Freistil). Heute wird die Schule bereits in dritter Generation von Bertrams Enkeltöchtern, Bärbel und Berta Steppanski, geführt.

Hans A. Ürbach
Hans A. Ürbach ist ein Journalist im schicken Anzug
Hans A. Ürbach

Der studierte Journalist ist Regionalreporter bei den KPD-News und genau wie sein Chef Alfred „Gnorkmork“ Lingerschreib in Schalusenbach geboren. Hans Albert Ürbach ist ehemaliger Leistungsschwimmer und schwamm den Schalusen-Bach schon mehrfach auf- und ab. Irgendwann wurde ihm die ganze Schwimmerei zu nass. Deswegen hat sich Hans schließlich für eine Karriere bei den KPD-News entschieden.

Doch ganz vom kühlen Nass konnte sich Hans nicht trennen – für sein Buch Die Frosta‑Inseln hautnah hat er sich mit einem kleinen U-Boot auf eine Entdeckungstour zu den Frosta-Inseln begeben.

Karl Auer
Ein altes Foto von Karl Auer. Er Trägt Lederkleidung, Sonnenbrille, Lederkappe, und hat einen langen grauen Bart
Karl Auer

Auch wenn er weder in Schalusenbach geboren noch gestorben ist, machte Karl Auer – Vater des pottyländischen Humors und Erfinder der Schwerkraft – im Jahr 1900 mit seiner Frau Mary Joana Urlaub auf einem örtlichen Hanfbauernhof. Bei einem Tagesausflug gab er dem nahe gelegenen Vorort Dingelskirchen unbeabsichtigt seinen Namen.

In Schalusenbach schrieb Karl auch das Lied „Rasender Holunderbusch“, das er zu Lebzeiten jedoch nie veröffentlichte. Das Ministerium für Kalauer und schlechte Witze erforscht die überlieferten Fragmente und versucht, den gesamten Text aus verschiedenen historischen Berichten zu rekonstruieren.